Rotbarsch, Zeichnung Der Kleine Rotbarsch lebt im Gegensatz zu seinem größeren Verwandten, dem Sebastes marinus, fast ausschließlich in Küstennähe in einer Tiefe von 50 bis 300 m. Fänge über 1,5 kg sind äußerst selten. Als Sportfischer verzichtet man gerne auf seine Anwesenheit, da er einen unnötigen Drill verursacht wenn man in einen Schwarm gerät.
Haben sie jedoch die richtige Größe und man fängt genügend lohnt sich schon das Filetieren, da sich zwar das kleine, jedoch schmackhafte Filet ideal für die Zubereitung von Backfisch eignet.
Auf dem Fisterfjord fängt man sie meist ab 70 m Tiefe und darunter und man sollte schon irgendwie versuchen sie der Nahrungsmittelgewinnung zuzuführen, da sie den Drill aus dieser Region nicht verkraften und ihnen durch den Druckunterschied die Schwimmblasen aus dem Maul quillt. Achtung! Beim Hakenlösen oder Filetieren Vorsicht walten lassen. Alle Rotbarsche verfügen über scharfe Stacheln an den Kiemen-, Rücken- und Brustflossen die schmerzhafte Verletzungen verursachen können.
Schonmaß Kleiner Rotbarsch: 32 cm
Norwegenrekord: 8,8 kg; Kleiner Rotbarsch: 0,73 kg.
Kleiner Rotbarsch * Uer
Saison: Ganzjährig * Größe: 20 bis 30 cm
Ein Rotbarsch aus dem Fisterfjord
Ein Rotbarsch mit einem schönen Kaliber
Sebastes viviparus
Nördlich des Polarkreises, etwa auf den Lofoten, weisen die Rotbarsche ein größeres Kaliber auf. Sie erreichen jedoch ganz selten ein Gewicht über 1,8 kg.

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