Am malerischen Parkplatz des Hetlandvatnet In der Regel wird bei einer Temperatur ab 2° plus und tiefer, der Fjord glatt wie ein Tuch und lädt zu Angel- oder Wandertouren auf dem Meer ein.
Zu bedenken ist jedoch, daß hier, im Winter, erst gegen 8 Uhr die Morgendämmerung einsetzt und es um 15 Uhr 30 bereits wieder dunkel wird.
 Weihnacht 1999 am Fisterfjord
3° minus
Hier einige Beispiele fürs Wetter: von Mitte Dezember 2000 bis Mitte Januar 2001 hatten wir nur einen verregneten Tag. Jeden anderen Tag waren die Fjorde spiegelglatt. Die tiefste Temperatur betrug einmal nachts 8° minus, die Höchsttemperatur 10° plus. Und dieser Tag mit der hohen Temperatur, war auch der Regentag. Wir fischten bei 5° minus in strahlender Sonne ohne Handschuhe und ohne zu frieren.
Im gleichen Zeitraum, ein Jahr zuvor, es war der berühmte Millenniumsübergang, spielte das Wetter in ganz Europa verrückt. Kurz vor Weihnachten fegte der Orkan Lothar über Nordfrankreich und richtete dort einen Sachschaden in Milliardenhöhe an. In Paris waren 3.3 Millionen Menschen über die Feiertage ohne Elektrizität und es blieb nur jeder dritte Baum stehen. Eine Woche später, zwischen Weihnachten und Neujahr, richtete der nächste Orkan, mit Namen Michael, an der nordspanischen Küste große Verwüstungen an. Wir, in Norwegen, bekamen nur die Ausläufer zu spüren. Aber da die Temperatur im tiefsten Winter zum Teil über 12° plus lag, hatten wir stetigen Wind und Wellen.
 Hier sieht man  die einheimische Bevölkerung von Fister und Umgebung öfters Schlittschuhlaufen
Der zugefrorene Hetlandsvatnet, ca. 1 km vor Fister
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